Dr. Barzantny Coaching
 
Coaching für die Wissenschaft

Wissenschaftlicher Ansatz

Mein Coaching-Ansatz ist systemisch-integrativ und konstruktivistisch.

In aller Kürze möchte ich das folgendermaßen erklären: Integrativ bedeutet, dass der Ansatz auf einem Methodenmix beruht, er integriert verschiedene Methoden, jeweils in Anpassung an die Coaching-Frage, die Situation, die beteiligten Personen. In der Wissenschaft würde man von der Gegenstandsangemessenheit der Methode sprechen.

Der Aspekt des Systemischen verweist auf die theoretischen Wurzeln des Ansatzes, der letztlich auch das Gemeinsame zwischen den verschiedenen Denkrichtungen darstellt. Für die Coaching-Praxis ist diese Prämisse des systemischen Denkens wichtig: Ein System steuert sich selbst, kann das aber nicht unabhängig von seiner Umwelt tun. Dasselbe gilt für die Klientin in einem Coaching-Prozess: Sie kann für sich Entscheidungen treffen, diese sind aber nicht unabhängig von äußeren Einflüssen, finden in sozialen Kontexten statt. Im Mittelpunkt von systemischem Coaching steht die Interaktion, d.h. das Handeln in Wechselwirkung mit anderen.

Für den Konstruktivismus als Erkenntnistheorie existiert nur eine erfundene, keine gefundene Wirklichkeit. Das bietet für das Coaching einen entscheidenden Vorteil: Nach dieser Annahme gibt es kein richtig oder falsch, sondern immer eine Abhängigkeit vom Kontext. In der Praxis hilft diese Sichtweise zu erkennen, dass verschiedene Perspektiven auf dasselbe Problem möglich sind. Die Mehrperspektivität unterstützt die Suche nach Lösungen.